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                Phillipp, der Schnauzer

Nicht zuletzt verdient auch mein Schnauzer “Phillipp von Springinsfeld” einen besonderen Platz an dieser Stelle: mein erster Hund, der mir - nunmehr bald 12 Jahre lang - durch sein Dasein und sein Wesen, seine Sturheit und seine Aktivität den Weg zur Hundeausbildung, zum Hundesport und auch zur Tiermedizin eröffnet hat.

Angeschafft zunächst als Familienhund, wurde er schon als Welpe zum Hundeplatz mitgenommen, ging auf Hundeausstellungen und deckte, kam mit mir zum Agility-Sport und war und ist vor allem immer und überall dabei: zu Hause, im Büro, in der Natur, im Urlaub, auf Reisen, beim Agility-Sport, zu Seminaren, auf Hundewanderung mit Erik Zimen in Schweden - egal in welcher Stadt, ob an der Ostsee oder im Gebirge, unterwegs mit dem Zug und im Auto oder mal auf der Münchner Wies’n... Im letzten Jahr hatte er ein bösartiges Karzinom und mußte zweimal operiert werden - zum Glück geht es ihm wieder gut. Immer noch machen wir Agility (ein wunderbarer Sport, der die Kommunikation zwischen Mensch und Hund ungemein fördert und der zudem unheimlich Spaß macht) und sind meistens gemeinsam anzutreffen.

Um diese Hund-Mensch-Partnerschaft auf den Punkt zu bringen: er ist den menschlichen Alltag gewöhnt, paßt sich überall an und vor nichts (ausgenommen Gewitter) Angst. Wo auch immer unser Leben gerade stattfindet - Hauptsache er ist mit dabei und damit wiederum bereichert er meinen Alltag. Es ist erstaunlich, wieviel möglich ist und wie anpassungsfähig ein Hund ist, wenn er viel von der “menschlichen” Welt kennenlernt - wobei natürlich Voraussetzung ist, daß man diese Verantwortung gern trägt und dem Hund die notwendige Sicherheit bietet.

Dabei war der Phil anfangs nicht einfach. Mit seiner und meiner Entwicklung in Erinnerung kann ich behaupten: jeder kann an sich arbeiten und fast alles ist möglich. Als Philip noch ein Welpe war, habe ich nicht alles einiges nicht richtig gemacht. Dies und ein schnauzertypisches noch dazu besonders selbständiges Wesen ergab einen rauflustigen, eigensinnigen Hund - immer wieder versucht, mir die Gemeinschaftsführung streitig zu machen. In zahlreichen Trainings habe ich mich mit den Problemen auseinandergesetzt und wir haben beide daran gelernt. Neben dem stetigen Training mit dem eigenen und anderen Hunden boten sich Kurse, Bücher und viel Beobachtung an.

Nachdem ich mehr wußte und klarer agierte, wurde mein Hund sozialverträglicher und weil er sich anders verhielt, wurde ich gelassener, weil ich lockerer wurde, konnte sich mein Hund entspannen - und weil wir beide keinen Streß mehr empfinden, gibt es kein Problem. So schätze ich heute die Hundeprobleme vieler Menschen als leicht zu entschärfen ein. Man muß nur bereit sein, etwas zu tun: nötige Veränderungen vorzunehmen und beständig zu trainieren.

Ich bin gespannt, was es die nächsten Jahre mit diesem (für mich tollsten Hund) noch zu erleben gibt...!

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